Israel
Shahak:
Jüdische
Religion,
Jüdische
Geschichte
(Book
online)
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19
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4.
Vermischte
Feldfrüchte
Ähnliche
Dispensationen erteilten zionistische Rabbiner hinsichtlich
des Verbots (nach 3. Mose 19, 19), zwei verschiedene
Feldfrüchte auf demselben Feld zu säen. Die
moderne Agrarwissenschaft hat jedoch gezeigt, daß in
einigen Fällen (besonders beim Anbau von Futter) ein
gemischtes Säen den höchsten Gewinn abwirft. Die
Rabbiner ersannen also eine Dispensation, nach der ein Mann
in Längsrichtung einen bestimmten Samen sät und
sein Kamerad, der von dem anderen "nichts weiß", einen
anderen Samen in Querrichtung in den Boden bringt. Weil
dieses Verfahren eine Verschwendung von Arbeitskräften
war, erfand man ein besseres: Ein Mann legt einen Haufen
einer Samenart auf einen öffentlichen Platz und deckt
ihn sorgfältig mit einem Sack oder mit einem Brett ab.
Die zweite Samenart wird dann auf die Abdeckung gelegt.
Später kommt ein anderer Mann und ruft vor Zeugen aus,
daß er diesen Sack (oder das Brett) brauche, und
entfernt ihn so, daß die Samen sich "natürlich"
vermischen. Schließlich kommt ein dritter Mann daher
und wird angewiesen, diesen Samen zu nehmen und das Feld zu
bestellen, was er dann auch tut.
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